Fun Facts: Hier bin ich Mensch, hier darf ich´s sein!

Kathrin Kaschura in einer Höhle in Frankreich
17. Oktober 2021

Echtes, Ungeschminktes und Wahrhaftiges stehen hoch im Kurs. Authentizität ist auch einer meiner Werte – schon seit Langem. Darum möchte ich dir mit meinen Fun Facts einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Aber mal ehrlich – was ist Authentizität eigentlich?

Woran erkennen wir Authentizität? „Wir haben keine Belege dafür gefunden, dass Menschen korrekt bewerten können, ob andere Personen authentisch auftreten oder nicht“, so die ernüchternde Erkenntnis von Erica Bailey und Aharon Levy von der Columbia University in der Süddeutschen Zeitung. Die zwei Forscher haben dazu eine Studie veröffentlicht, deren Kernaussage ist: Authentizität ist eine Worthülse, denn ihre Wahrnehmung unterliegt erheblichen Verzerrungen durch Selbstbewertungen und durch die eigene, wahrgenommene Authentizität. Es sei „wohl eine Mischung aus Phantom und Floskel“.

Trotzdem lieben wir den authentischen Blick hinter die Kulissen, das „Making of“ vom Film, die nicht veröffentlichten Fotos vom Shooting, die privaten Bilder von Stars und die Geschichten, die das Leben schreibt. Darum hier ein paar Fakten über mich, die du mich nicht fragen würdest.

Ich würde sie dir aber bei einem gemütlichen Essen oder beim Small Talk erzählen – wenn, ja wenn du mir sympathisch bist. Und wenn du authentisch auf mich wirkst. Echt jetzt! 😉

Fun Facts: Zufällige und nutzlose Fakten über mich

  1. Ich singe auf dem Hundeschlitten auf langen, ermüdenden Strecken und immer dann, wenn es schwierig wird. Das motiviert die Hunde und mich und wir kommen fröhlich an.
  2. Als Publizistik-Studentin habe ich mit der ZDF-Spielfilm-Redaktion die Erotikfilme für die Rubrik Spätsommernachtstraum begutachtet und ausgewählt.
  3. Kennst du die Natursteinwand in meinem Coachingstudio aus Videocalls? Die habe ich an einem Samstagmorgen selbst mit dem Bohrhammer von altem Putz befreit.
  4. Ich hasse Mottopartys. In Ostwestfalen verkleiden sich nur Kinder.
  5. Wenn’s ganz hart kommt, kann ich auch mit kalten Platten mein Geld verdienen. Das habe ich in der Metzgerei von meiner Mutter gelernt und im Restaurant bei meiner Schwester perfektioniert.
  6. In meiner ersten Wohngemeinschaft waren meine Kartoffelaufläufe ein Grund, an diesem Tag auswärts zu essen. Ich bekam es nicht hin, dass die Kartoffeln weich wurden. Und das, obwohl ich aus einer Familie mit Metzgern und Köchinnen kam.
  7. Ich habe meinem Mann zum fünfzigsten Geburtstag einen Höhlenurlaub in Frankreich geschenkt. Das war sein Traum, und ganz bestimmt nicht meiner! Trotzdem bin ich durch Schlamm und Dreck gerobbt, habe mich durch Briefkastenschlitze gezwängt, bin durch Wasser gewatet und über reißenden, unterirdischen Flüsschen geklettert. Nur an einer Stelle bin ich ausgestiegen: da gings in einer Schachthöhle über 30 Meter senkrecht in den rabenschwarzen Abgrund. Ich sollte mich von der Kante abseilen. Ich schwöre es, da gings um mein Überleben!
  8. Als Kind habe ich meine Bücher durchnummeriert und Karteikarten angelegt und genaustens festgehalten, wann ich wem ein Buch verliehen habe. Du ahnst es schon: Bei mir gab’s auch eine Rückgabefrist und Mahngebühren! 🤣
  9. Ich habe auf dem Bauernhof der Eltern meiner Freundin bei allem mitgeholfen, wo wir gebraucht wurden: Wir sind die Furchen entlang gerutscht und haben in Handarbeit Kartoffeln geerntet, haben bei der Heuernte geholfen und auch schon mal vergeblich versucht, eine Kuh zu melken.
  10. Nach der Schule ging ich oft in den Schweinestall. Die Ferkel haben meine Geschichten geliebt! Da hatte ich dann so eine ganze Schar von kleinen, rosa Ferkeln mit ihren süßen Nasen und Knopfaugen, die mich umringten und aufmerksam zuhörten.
  11. Seit ein paar Jahren ist der Deal mit meinem Mann, das für jedes Ding, das wir kaufen, mindestens eins die Wohnung verlassen muss. Besser mehr. So langsam wird es übersichtlicher bei uns.
  12. Dicke Bücher lese ich fast in jeder Lebenslage, auch im Auto, auf dem Beifahrersitz natürlich. Letztens habe ich den Fahrerwechsel abgelehnt, weil ich noch die letzten 20 Seiten von Elizabeth George lesen musste.
  13. Letzte Fun Facts aus meiner Familie: „In der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot!“, sagte meine Mutter oft zu uns Kindern am Essenstisch. Als Letztes von fünf Kindern trug ich den Spitznamen „unser Nesthaken“. Der Humor in einer Metzgerfamilie ist schon speziell – und wappnete mich für fordernde Zeiten.

Interesse geweckt? Hier trägst du dich für meine Coachingtapas® ein. Fragst du dich, ob dir ein Coaching etwas bringen kann? Dann bewirb dich für dein kostenloses Schnuppercoaching

Herzliche Grüße aus der Sommergasse in Weinheim, bis bald!

Kathrin Kaschura

Bild: Kathrin Kaschura, privat, keine weitere Veröffentlichung erlaubt.

Literatur

Das könnte dir auch gefallen …

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.