Buntes Visionboard oder auch Zielcollage aus verschiedenen Bildern und Textausschnitten aus Zeitschriften zeigt Ziele und Wünsche von Kathrin Kaschura als Autorin und Coach

Was ist dir wirklich wichtig? Was verlierst du im Alltag schnell aus den Augen? Welche Träume hast du? In diesem Coaching Tapa bekommen Sie ein kreatives Tool an die Hand, um Ihren Antworten auf die Spur zu kommen. Sie gestalten Ihre Zukunftsvision in Form einer Collage, auch Zielcollage oder Visionboard genannt. Es ist ein kreativer und leichter Zugang, fernab von guten Vorsätzen, kopflastigen Plänen, smarten Zielen und Ich-muss-erst-noch-Überlegungen.

Aus Bildern, Schlagzeilen, Textausschnitten und Symbolen machen Sie sich ein echtes Bild von dem, was Ihnen wichtig ist. Es ist ein Anker für Ihre Träume und Ziele. Sie werden dabei auswählen und priorisieren, denn es wird gar nicht alles Platz finden. Eine Vision Ihrer Zukunft zu haben, macht sie greifbarer. Für Ihre Zielcollage finden Sie einen schönen Platz – und so werden Sie immer wieder an Ihre Ziele und Wünsche erinnert. Das gibt Kraft und Orientierung. Es hilft Ihnen, dranzubleiben und Ihr Leben so zu leben, wie Sie es sich wünschen.

Was brauchen Sie?

  • Magazine und Zeitschriften
  • Postkarten
  • eigene Fotos
  • Klebstoff
  • ein großes Stück Tapete oder bunte Pappe
  • Stifte in verschiedenen Farben
  • Notizblock

1. Fokus: Erst einmal zur Ruhe kommen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen und uns mit uns selbst zu verbinden: Ein langer Spaziergang im Wald, barfuß durch den Garten, zu einem schönen Musikstück tanzen, meditieren, Yoga. Nehmen Sie sich eine kleine Auszeit für sich.

2. Schreiben Sie erste Ideen auf

Suchen Sie einen Ort, an dem Sie möglichst ungestört sind. Schreiben Sie auf, was Ihnen in den Sinn kommt: Was ist dir wirklich wichtig? Was verlierst du im Alltag schnell aus den Augen? Wo soll dein Weg dich hinführen? Welche Träume hast du? Einfach alles aufschreiben, wild durcheinander, in ganzen Sätzen oder nur einzelne Worte wie „Liebe“, „Freundschaft“, „Gelassenheit“. Oder auch konkrete Träume wie „ich möchte ein Mal mit Schlittenhunden fahren“, „ein Haus am Meer“, …

3. Sammeln Sie das Material

Lassen Sie sich inspirieren. Ziehen Sie die ersten Zeitschriften aus dem Stapel. Blättern Sie sie durch und suche Sie nach Bildern, Zitaten, Symbolen, die zu Ihren Werten und Träumen passen. Einfach rausreißen und sammeln.

4. Nun wird sortiert

Welche Themen sind mir besonders wichtig? Welche Ziele und Wünsche stehen ganz oben? Das sind die Bilder und Symbole, die einen zentralen, auffälligen Platz auf Ihrem Visionboard bekommen. Darum herum gruppieren Sie die Bilder und Begriffe zu allen anderen Themen. Legen Sie sie in Themenwolken oder Stapeln vor sich hin. Schneiden Sie die Ausschnitte dabei so zurecht, wie Sie sie verwenden möchten.

5. Jetzt wird die Zielcollage geklebt

Schieben Sie die Ausschnitte auf dem Untergrund so lange hin und her, bis es stimmig ist. Dann fangen Sie an, sie aufzukleben. Sortieren Sie aus, was nicht passt und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt vor. Vieles ergibt sich von selbst. Wenn Ihnen Begriffe oder Symbole fehlen, ergänzen Sie diese einfach.

6. Fertig!

Nun suchen Sie sich einen passenden Platz, damit Sie ab jetzt an Ihre Vision erinnert werden. Im Trubel des Alltags wird Ihr Visionboard Ihnen helfen, mehr von dem zu tun, was Ihnen wichtig ist. Und das sein zu lassen, was nicht mehr so viel Raum in Ihrem Leben einnehmen soll.

Wie sieht Ihr Visionboard aus? Brauchen Sie einen Motivationsschub? Visionboard-Workshops finden in kleinen Gruppen bis zu sechs Personen in meiner Coaching-Praxis in der Sommergasse statt.

Herzliche Grüße aus der Sommergasse, bis bald!

Kathrin Kaschura

In fünf Schritten zu Ihrer Zielcollage
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2 Kommentare zu „In fünf Schritten zu Ihrer Zielcollage

  • 20. Dezember 2018 um 09:15
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    Liebe Frau Kaschura,

    was für eine gute Idee, den Blogartikel zum Jahresende dem Visionboard zu widmen. Das lässt mich sofort darüber nachdenken, an den ’stillen‘ Tagen zwischen den Jahren meine ganzen alten Magazine zu scannen, die ohnehin aussortiert werden müssen. So verbinde ich aufs Schönste das Angenehme mit dem Nützlichen und habe zu Jahresbeginn auch so eine schöne Vision da hängen. Vielen Dank für diese Inspirationssternschnuppe, alles Beste für die bevorstehenden Feiertage und für das Neue Jahr. Möge 2019 fulminant werden!

    Antworten
    • 20. Dezember 2018 um 12:48
      Permalink

      Liebe Frau Eder, was für eine gute Idee, die Magazine, die sowieso aussortiert werden, für ein Visionboard zu verwenden. Das merke ich mir als „Aufhänger“ für´s nächste Mal 😉 Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Sortieren, Aussuchen, Gewichten und Basteln! Es ist einfach herrlich, aus der Intuition heraus zu arbeiten, das machen wir viel zu wenig. Wer weiß, welche Kraft daraus für 2019 entstehen kann?

      Antworten

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