Was es braucht für ein Leben, das uns gefällt

Zitat von Barbara Sher aus Ihrem Buch "Wishcraft": Um ein Leben zu kreieren, das Ihnen gefällt, brauchen Sie weder positives Denken noch Selbsthypnose, kein Charakterentwicklungsprogramm und auch keine neue Zahnpasta.

10. Juli 2019

Was ist das Geheimnis der Menschen mit einem guten Leben? Beißen sie die ganze Zeit fest die Zähne zusammen, um erfolgreich zu sein? Sind sie Superman oder Superwoman? Hochwohlgeborene? Ein Alumnus der Hans-Böckler-Stiftung sagte in meinem Vortrag „Zwischen Beruf und Berufung“ mit zufriedenem Blick auf sein ausgewogenes „Rad des Lebens“: „Ich habe einfach auch Dussel gehabt. Und immer wieder Menschen in meinem Leben, die mich unterstützt haben.“ Eine schöne Perspektive. Hinzu kommt, dass ich weiß, was ich möchte und meine Chancen zur Verwirklichung meiner Wünsche nutze. Denn ein gutes Leben fällt uns meistens nicht zu.

Was braucht es also für ein gutes Leben?

Du brauchst Tatkraft und den Willen, In Phasen der Orientierung etwas Neues auszuprobieren. Den Mut, auch mal einen Fehler zu machen, daraus zu lernen und dann weiterzumachen. Die Zeit zur Selbstreflexion und die Bereitschaft, dich wichtigen Fragen zu stellen. Du brauchst ein paar praktische Techniken, zum Beispiel zum Planen oder zur Lösung konkreter Probleme. Ideen, wie du Kontakte, Gesprächspartner, Multiplikatoren erreichen kannst und die Kraft, das auch umzusetzen. Du brauchst Menschen, die dich unterstützen. Du siehst, das ist im Grunde alles machbar.

Was tun, wenn Saboteure deine Bühne betreten?

Dann gibt es noch die Gefühle und die Irritationen, die entstehen, wenn wir uns auf den Weg machen, ein Leben zu kreieren, das besser zu uns passt. In diesen Zeiten betreten gerne die Anteile in uns die Bühne, die uns bremsen: „Saboteure“ nennen wir sie treffend im Co-Active® Coaching. Sie haben die Funktion, uns zu schützen und vor zu großen Risiken zu bewahren. In Zeiten der Veränderung quatschen sie besonders lebhaft mit uns und nehmen meist einen sehr großen Raum ein. Ich stelle diesen inneren Kritikern gerne „Souffleusen“ zur Seite. Das sind die Anteile in uns, die wissen, was uns guttut und was wir für ein erfüllteres, leichteres Leben brauchen. Das ist nur ein Beispiel, wie dir Methoden aus dem Coaching in Zeiten der Veränderung helfen können. Coaching kann auch genau die Extraportion Unterstützung sein, die du brauchst, um überhaupt Fahrt auf deinem neuen Kurs aufzunehmen.

Interesse geweckt? Hier trägst du dich in meinen E-Mail-Verteiler ein. Fragst du dich, ob dir ein Coaching etwas bringen kann? Dann bewerbe dich einfach für ein kostenloses Schnuppercoaching

Herzliche Grüße aus der Sommergasse in Weinheim, bis bald!

Kathrin Kaschura

Bild: Kathrin Kaschura, privat. Lizenz: CC BY-ND (Namensnennung, keine Bearbeitung)

Inspiriert wurde ich durch Barbara Sher, Wishcraft. Wie ich bekomme, was ich wirklich will. ISBN 978-3-423-34618-4.

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