Logo CPCC - Certified Professional Co-Active Coach

Coaches gibt es wie Sand am Meer und bei der Nutzung sozialer Medien wie Instagram, Facebook, Pinterest & Co. sowie in den professionellen Netzwerken Xing und LinkedIn begegnen sie uns in vielerlei Facetten. In diesem Coachingtapa lade ich Sie zu einem Blick hinter meine Kulissen ein. Ich zeige Ihnen am Beispiel der Ausbildung zum Co-Active® Coach was das Besondere an dieser Qualifikation ist und wie Sie Qualität im Coaching erkennen können.  

Coaching ist ein komplexes Berufsbild. Professionelle Coaches müssen fachlich und menschlich sehr viel wissen und können. Derzeit gibt es allein neun Verbände in Deutschland, die sich in ihrer Arbeit ausschließlich auf das Themenfeld Coaching beziehen. Hinzu kommen dreizehn Mischverbände, deren Expertise neben dem Coaching in Bereichen wie Training, Beratung oder Therapie liegt. Der Coaching-Report bietet eine Übersicht über Verbände in Deutschland, Europa und weltweit.

Aus dieser Vielfalt resultiert ein undurchsichtiges Angebot an Fortbildungen, Qualifikationen und Zertifizierungen. Vielfalt ist an sich nichts schlechtes – hat aber zur Folge, dass es schwierig wird, die Qualität einer Fortbildung oder auch die Qualifikation eines Coaches sicher einschätzen zu können.

Zertifizierungen sind ein Zeichen für Qualität

In meinem Coachprofil sehen Sie im Überblick meinen akademischen und beruflichen Werdegang sowie meine Qualifikation als Trainerin und Coach. Ich bin zertifizierter Co-Active® Coach, genauer Certified Professional Co-Active® Coach (CPCC). Eine Qualifikation, mit der in Deutschland nur wenige etwas anfangen können. Hierzulande sind die bekanntesten Coachingmethoden Neurolinguistisches Programmieren (NLP) und Systemisches Coaching.

Weltweit betrachtet sieht das anders aus. Co-Active® Coaching ist durch die International Coaching Federation (ICF), einen der weltweit größten Coachingverbände, zertifiziert. Als Associate Certified Coach (ACC) bin ich zusätzlich direkt durch den ICF zertifiziert. Dieses Zertifikat wird alle drei Jahre erneuert, ansonsten verfällt es. International gelten diese Zertifizierungen als die anspruchsvollsten des Coachingmarktes.

Im Berufsverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT) bin ich Geprüfter Business-Coach und Geprüfter Business-Trainerin. In der BDVT-Akademie, welche unter anderem diese Prüfsiegel verantwortet, werden einheitliche Rollenbilder für Trainer und Coaches definiert, die sich an aktuellen Marktentwicklungen orientieren und in den Ausbildungsinhalten widerspiegeln. Des Weiteren wird im BDVT Wert auf einheitliche Prüfungsstandards mit unabhängigen Prüferinnen und Prüfern gelegt. Die Partnerinnen und Partner in der Ausbildung, in meinem Fall die Michl Group Akademie, haben einen aufwändigen Zertifizierungsprozess durchlaufen. 

Was können Sie daran sehen? Hinter diesen Zertifikaten stehen professionelle Berufsverbände im Bereich Coaching, Training und Beratung, die Wert auf eine hohe Qualität der Ausbildung setzen und professionelle Standards in der Branche definieren. Für jedes dieser Zertifikate habe ich eine umfassende Prüfung abgelegt, zum Teil in mehreren Schritten, die sicherstellt, dass diese Standards erfüllt sind.

Qualität zeigt sich in der Arbeit nach ethischen Richtlinien

Was meiner Ansicht nach für die Qualität im Coaching besonders wichtig ist: Alle in Berufsverbänden zertifizierten Coaches, und nur diese, arbeiten nach ethischen Richtlinien. Die jeweiligen Verbände definieren ethische Standards, die veröffentlicht werden, nachzulesen und von ihren Mitgliedern einzuhalten sind. Diese leitenden Prinzipien geben mir neben meiner Qualifikation in der Ausübung meiner Profession Orientierung und somit auch Halt. Der ICF verantwortet die einzigen international anerkannten beruflichen und ethischen Richtlinien für Coaching. 

Qualifikation und Qualität als Co-Active® Coach

Lassen Sie uns das herunterbrechen und am Beispiel meiner Ausbildung anschauen. Was ist das Besondere an einer Ausbildung und Zertifizierung in der International Coaching Federation?

  • Internationalität: Ich habe meine komplette Ausbildung als Coach in englischer Sprache absolviert. Es gab Zeiten, da fiel es mir leichter, auf Englisch zu coachen als auf Deutsch.
  • Praxis, Praxis, Praxis: Gleich am ersten Tag, direkt nach der Vorstellungsrunde, haben wir gecoacht. Das ist typisch Co-Active: Raus aus dem Kopf, rein ins Erleben!
  • Diversität: Wir waren eine bunte Mischung von Ländern und Kulturen: Deutschland, Großbritannien, USA, Kanada, Japan, China, Nigeria, Jordanien, Türkei, … Ich habe sicher einige Nationen vergessen. Das bildet die Diversität internationaler Teams ab. Und diese Vielfalt prägt auch das Erleben im Coaching: Es lehrt eine unheimliche Flexibilität, ein vorurteilsfreies, offenes Herangehen an Menschen und ihre Themen.
  • Ausbilderinnen: Wir haben eine Vielfalt an Coachingstilen und Persönlichkeiten erlebt. Die Trainerinnen und Trainer haben ein anspruchsvolles, mehrjähriges Programm absolviert und sind als Coaches durch den ICF zertifiziert. Sie haben eine funktionierende Coaching-Praxis und müssen ihre Weiterentwicklung regelmäßig nachweisen.
  • Lehrmethode: Co-Active® Coaching wird hauptsächlich durch erfahrungsorientiertes Lernen vermittelt. Input gibt es in Form von kleinen, spezifischen Lerneinheiten. Das wird direkt umgesetzt. Feedback, Lernen, nächste Runde.
  • Authentizität: In allen Coachings, auch in den Demo-Coachings, wird mit authentischen Themen gearbeitet. Dadurch entstehen echte Coaching-Situationen. Die Überzeugung ist: An gespielten Situationen lässt sich Coaching nicht lernen.
  • Netzwerk: Wir wurden herausgefordert, mental und emotional, haben uns unterstützt, waren aufrichtig, ehrlich und verletzlich. Das prägt. Über das gemeinsame Erleben im Workshop hinaus.
  • Positives Menschenbild:  „People are naturally creative, resourceful, and whole.“ Das bedeutet: Menschen sind von Natur aus kreativ, einfallsreich und so wie sie sind vollkommen. Das ist der Schlüssel für die Haltung eines Co-Active Coaches.
  • Coachinghaltung: Damit findet das Coaching wirklich unter gleichberechtigten Partnern statt. Beide, Coach und Klient, bringen sich voll und ganz in die Coaching-Beziehung ein. Daraus entsteht für den Klienten die Kraft seiner Transformation.

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Herzliche Grüße aus der Sommergasse, bis bald!

Kathrin Kaschura

Was ist ein Co-Active® Coach?
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