Rendezvous mit dir

Der Motivationsschub, um deine Träume wirklich zu leben

Aus meinen Coachings weiß ich: Manchmal ist es schwierig, sich mit unseren Träumen, Wünschen und Visionen zu beschäftigen. Täglich treffen wir viele Entscheidungen. Wir lassen uns ablenken, hören eher auf unsere Zweifel, hören zu früh auf oder fangen gar nicht erst an.

Eine Zielcollage oder auch Visionboard ist die Gestaltung eines Bildes deiner Zukunft aus Bildern, Schlagzeilen, Textausschnitten und Symbolen. Es ist ein Anker für deine Träume und Ziele. Du wirst auswählen und priorisieren, denn es wird gar nicht alles Platz finden. Damit gestaltest du deine Collage aus dem, was dir jetzt wichtig ist. Eine Vision deiner Zukunft zu haben, macht sie greifbarer – und wird dich an deine Ziele und Wünsche erinnern. Das gibt Kraft und Orientierung – in guten wie in schwierigen Zeiten. Es hilft dir, dranzubleiben und dein Leben so zu leben, wie du es dir wünscht.

Yuki Hayashi, eine Teilnehmerin, bringt es in Ihrem Video-Blog auf den Punkt, worin der Mehrwert eines Visionboards liegt und warum es funktioniert.

Visionboard-Workshops finden immer mal wieder in kleinen Gruppen bis zu sechs Personen in meiner Coaching-Praxis in der Sommergasse statt. Wir planen drei Stunden Zeit dafür ein.

Für alle, die ein Visionboard lieber für sich allein machen möchten, hier meine Anleitung zum Selbermachen. 

Was brauchst du?

  • Magazine und Zeitschriften, die dich interessieren
  • Postkarten
  • eigene Fotos
  • Klebstoff
  • großes Stück Tapete oder Pappe
  • Stifte in verschiedenen Farben
  • Notizblock

1. Fokus: Erst einmal zur Ruhe kommen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen und uns mit uns selbst zu verbinden: Ein langer Spaziergang im Wald, barfuß durch den Garten, zu einem schönen Musikstück tanzen, meditieren, Yoga. Wähle deinen Zugang und nimm dir Zeit für dich.

2. Schreibe deine Ideen auf

Suche dir dann einen Ort, an dem du ungestört bist. Schreibe auf, was dir zu diesen Fragen in den Sinn kommt: Was ist dir wirklich wichtig? Was verlierst du im Alltag schnell aus den Augen? Wo soll dein Weg dich hinführen? Welche Träume hast du? Einfach alles aufschreiben, wild durcheinander, in ganzen Sätzen oder nur einzelne Worte wie „Liebe“, „Freundschaft“, „Gelassenheit“. Oder auch konkrete Träume wie „Schlittenhunde fahren“, „ein Haus am Meer“, …

3. Sammle Material

Schau dein Material durch, lass dich inspirieren und ziehe die ersten Zeitschriften aus dem Stapel. Blättere sie durch und suche nach Bildern, Zitaten, Symbolen, die zu deinen Werten und Träumen passen. Einfach rausreißen und stapeln.

4. Nun wird sortiert

Welche Themen sind mir besonders wichtig? Welche Ziele und Wünsche stehen ganz oben? Das sind die Bilder und Symbole, die einen zentralen, auffälligen Platz auf deinem Visionboard bekommen. Darum herum gruppieren sich die Bilder und Begriffe zu deinen anderen Themen. Leg sie in Themenwolken oder Stapeln vor dich hin. Schneide die Ausschnitte dabei so zurecht, wie du sie verwenden möchtest.

5. Jetzt wird geklebt

Schiebe die Ausschnitte auf deinem Untergrund so lange hin und her, bis es stimmig ist. Dann fängst du an, sie aufzukleben. Sortiere aus, was nicht passt und arbeite dich Schritt für Schritt vor. Vieles ergibt sich von selbst. Wenn dir Begriffe oder Symbole fehlen, sei kreativ und ergänze sie.

6. Fertig!

Nun suchst du dir liebevoll einen passenden Platz, damit du an deine Vision erinnert wirst. Im Trubel des Alltags wird dein Visionboard dir helfen, mehr von dem zu tun, was dir wichtig ist. Und das zu lassen, was nicht mehr so viel Raum in deinem Leben einnehmen soll.

Wie sieht dein Visionboard aus? Ich freue mich, wenn ihr es mit mir teilt.

Rendezvous mit dir
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2 Gedanken zu „Rendezvous mit dir

  • 20. Dezember 2018 um 09:15
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    Liebe Frau Kaschura,

    was für eine gute Idee, den Blogartikel zum Jahresende dem Visionboard zu widmen. Das lässt mich sofort darüber nachdenken, an den ’stillen‘ Tagen zwischen den Jahren meine ganzen alten Magazine zu scannen, die ohnehin aussortiert werden müssen. So verbinde ich aufs Schönste das Angenehme mit dem Nützlichen und habe zu Jahresbeginn auch so eine schöne Vision da hängen. Vielen Dank für diese Inspirationssternschnuppe, alles Beste für die bevorstehenden Feiertage und für das Neue Jahr. Möge 2019 fulminant werden!

    Antworten
    • 20. Dezember 2018 um 12:48
      Permalink

      Liebe Frau Eder, was für eine gute Idee, die Magazine, die sowieso aussortiert werden, für ein Visionboard zu verwenden. Das merke ich mir als „Aufhänger“ für´s nächste Mal 😉 Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Sortieren, Aussuchen, Gewichten und Basteln! Es ist einfach herrlich, aus der Intuition heraus zu arbeiten, das machen wir viel zu wenig. Wer weiß, welche Kraft daraus für 2019 entstehen kann?

      Antworten

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